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Unterschied private und gewerbliche Versicherungen

Grundsätzlich kann man die Versicherungen in private und gewerbliche Versicherungen unterteilen. Dabei kann man jedoch nicht sagen, dass die eine Versicherung wichtiger als die andere wäre, sondern im Schadensfall können in beiden Fällen ohne Absicherung diese zu einer existenzbedrohlichen Situation führen. Daher wäre es sinnvoll einen Versicherungen Vergleich anzustreben. Wirkliche Unterschiede gibt es zwischen der privaten und der gewerblichen Versicherung eigentlich kaum, nur dass in dem einen Fall der Kunde in seiner Eigenschaft als Privatperson abgesichert wird, und im anderen Fall ein Unternehmen bzw. der Kunde als Selbstständiger Versicherungsschutz genießt. Der folgende Text gibt daher eine kurze Übersicht über die wichtigsten privaten und gewerblichen Versicherungen. Zu den wichtigsten privaten Versicherungen überhaupt zählt die Privathaftpflichtversicherung. Sie soll den Versicherungsnehmer vor alle Gefahren des alltäglichen Lebens bewahren. Verursacht der Versicherte in diesem Bereich einen Schaden, durch den andere Personen oder Sachen beschädigt werden, so springt die Privathaftpflichtversicherung ein und übernimmt die Kosten. Insgesamt kann man mit Sicherheit sagen, dass die Privathaftpflichtversicherung das breiteste Schadensspektrum abdeckt, da im alltäglichen Bereich im Grunde zu jeder Sekunde und an jedem Ort ein Schaden entstehen kann.

Berufsunfähigkeitsversicherung

Die zweite enorm wichtige Privatversicherung ist die Berufsunfähigkeitsversicherung. Auch wenn sich diese im Bereich des Berufes des Versicherten abspielt, ist diese natürlich dennoch eine private und keine gewerbliche Versicherung. Durch die Berufsunfähigkeitsversicherung kann sich der Kunde gegen die finanziellen Folgen einer Berufsunfähigkeit bzw. einer Erwerbsunfähigkeit absichern. Es gibt zwar auch die gesetzliche Erwerbsunfähigkeitsrente, allerdings befindet sich diese auf einem so niedrigen Niveau, dass die meisten Menschen trotz deren Existenz im Schadensfall zusätzlich noch Sozialhilfe zum Überleben beantragen müssten. Um das zu verhindert gibt es zum Glück die Möglichkeit, sich auch privat in dieser Richtung abzusichern. Man kann im Rahmen der Berufsunfähigkeitsversicherung eine so genannte BUZ-Rente vereinbaren, die sogar im Vergleich zur gesetzlichen Erwerbsunfähigkeitsrente bereits bei Berufsunfähigkeit, und nicht erst bei Erwerbsunfähigkeit gezahlt wird. Auch die Hausratversicherung gehört im privaten Bereich zu den absolut notwendigen Versicherungsarten. Auch hier ist es der Fall, dass bei einem Schadensfall ohne Versicherungsschutz die Existenz des Kunden oftmals gefährdet ist, da es sich zumeist um Schadenssummen handelt, die man sein Leben lang aus den eigenen finanziellen Mitteln heraus nicht begleichen kann. Die Hausratversicherung ersetzt Schäden am Hausrat, der durch bestimmte und fest definierte Gefahrenquellen entstehen kann. Dazu zählen beispielsweise Schäden in Folge von Hagel, Blitzschlag, Feuer, Brand, Diebstahl und Vandalismus. Eine private Ergänzungsversicherung, die allerdings ebenfalls in den letzten Jahren stets an Bedeutung gewonnen hat, ist die private Krankenzusatzversicherung für den Bereich Zahnersatz. Diese übernimmt die Kosten, welche von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht mehr übernommen werden. Es handelt sich hier zwar nicht um existenzbedrohliche Ausmaße von "Schäden", aber die zu tragenden Summen können dennoch so hoch sein, dass sie der Kunde nicht ohne Weiteres übernehmen könnte.

Die drei Versicherungsarten im Bereich der gewerblichen Versicherungen

Gibt es bei den privaten Versicherungen eine ganze Menge an verschiedenen Bereichen, die man absichern kann, so existieren im Bereich der gewerblichen Versicherungen vor allem drei Versicherungsarten, nämlich die Berufshaftpflichtversicherung, die Betriebshaftpflichtversicherung und die Betriebsrechtsschutzversicherung. Die Berufshaftpflichtversicherung sichert in der Hauptsache Personen ab, die bestimmte Berufe ausüben, die wiederum spezifische Risiken mit sich bringen. Dazu gehören in erster Linie Ärzte, Architekten, Versicherungsvermittler, Anwälte und Vermögensberater. Alle diese Personen haben vorwiegend eine beratende Tätigkeit, wodurch natürlich auch Fehler entstehen können, durch die bei anderen Personen ein Vermögensschaden verursacht werden kann. Um die zumeist Freiberufler vor diesen Schäden abzusichern, können diese die Berufshaftpflichtversicherung abschließen. Einen ähnlichen Zweck erfüllt die Betriebshaftpflichtversicherung. Sie ersetzt auch direkte Personen- und Sachschäden, die im Zuge der Unternehmensführung durch den Versicherten bzw. eines Mitarbeiters verursacht worden sind. Auch diese Versicherungsart ist sehr wichtig, da eventuelle Schadenshöhen durchaus die Existenz der Firma bedrohen können. In diesem Zusammenhang ist sicherlich auch die Betriebsrechtsschutzversicherung zu empfehlen, denn im beruflichen Bereich, wenn man beispielsweise mit Kunden Kontakt hat und Waren oder Dienstleistungen verkauft, können sehr schnell einmal Streitfälle entstehen, die nicht selten vor Gericht landen.